Ich liebe gutes Brot. Aber ich scheue mich meistens davor, selber welches zu backen. Bis ich einmal davon gelesen habe, dass es auch ganz ohne Sauerei und langem Kneten funktioniere. Beim Ausprobieren stellte ich dann zwei Dinge fest: Erstens funktioniert es wirklich und zweitens wird das Brot auch gleich noch besser als alles, was ich zuvor gebacken habe. Der hohe Wasseranteil im Teig scheint die Rinde beim Backen knuspriger werden zu lassen. Zutaten- 500g Mehl
- 400g Wasser
- 1/2 Hefewürfel
- 1 EL Salz
- 1 KL Zucker
Zubereitung- Bisher habe ich folgende Mehle versucht: Weissmehl, Halbweissmehl, Hartweizendunst (Knöpflimehl), Dinkelmehl, Roggenmehl und verschiedene Mischungen davon. Roggenmehl würde ich aber nur in kleinen Mengen beimischen. Am besten hat mir bisher 85% Weissmehl mit 15% Hartweizendunst geschmeckt.
- Mehl in eine Schüssel geben und mit Salz vermischen. Ein gestrichener Esslöffel Salz pro 500g Mehl.
- In einer Tasse die Hefe mit dem Zucker vermischen. Die Hefe wird dabei flüssig. Mit etwas Wasser (von den 400g) aufgiessen und zum Mehl geben.
- Das restliche Wasser ebenfalls dazugeben.
- Mit einer Kelle zu einem Teig vermischen bis eine homogene Masse entsteht.
- Die Schüssel mit Alufolie bedecken und eine bis 18 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen.
- Den Teig auf ein Backpapier giessen und zu einem länglichen, flachen Laib formen.
- Nochmals eine Stunde aufgehen lassen. Unterdessen den Ofen auf 240°C vorheizen.
- Den Laib grosszügig mit Mehl bestäuben und in den Ofen geben.
- Nach 10 Minuten ein halbes Glas Wasser auf den Ofenboden giessen und die Tür gleich wieder schliessen.
- Weitere 25 Minuten backen. Die Kruste sollte dunkelbraun werden (wie Züri-Bürli). Falls der Boden noch weich und weiss ist (wie bei mir), den Laib umdrehen und nochmals 10 Minuten backen.
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